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Polkaklänge in „Hessisch-Sibirien“ PDF Drucken E-Mail

Obwohl der Hohe Vogelsberg im Volksmund auch gerne mal „Hessisch-Sibirien“ genannt wird, konnte der beschauliche Ort Bermuthshain den Posaunenchor Schwarz bei seinem diesjährigen Probenwochenende vom Gegenteil überzeugen. Unweit des Hoherodskopf begrüßte dort die Familie Däsch vom deutschen Haus den Posaunenchor mit einem deftigen Abendessen. Dies war der Auftakt zu einem musikalischem Wochenende welches mit der anschließenden Probe im Übungsraum eingeläutet wurde.
 


Am Samstagmorgen starteten die weiteren Proben mit blauem Himmel und herrlichem Sonnenschein. Nach dem Mittagessen blieb dann auch noch etwas Zeit, um bei einem kurzen Spaziergang den Ort zu erkunden oder die unter Denkmalschutz stehende Skisprungschanze aus Holz zu bewundern. Als Vorbereitung auf die kommende Blasmusiksaison wurden dann bis Sonntagmittag unter der Leitung von Mark Herget wieder viele schöne Stücke dem umfangreichen Repertoire hinzugefügt. Die neuen Polkas wie „Freud und Leid“ oder „Polka mit Herz“ kamen bei den ca. 30 Musikern sehr gut an und werden bei den nächsten Auftritten des Posaunenchor Schwarz präsentiert. Den Auftakt macht dabei das Kurkonzert im Haus des Gastes in Hochwaldhausen am 08.04. gefolgt vom traditionellen Frühschoppen am 17.05. in Reuters. Ein besonderes Highlight bildete an diesem erfolgreichen Wochenende auch noch das „Wunschkonzert“ am Samstagabend. Dort hatten die Musiker die Möglichkeit ihre Lieblingstücke aus dem bestehenden Repertoire auf Zetteln zu notieren, von denen dann anschließend per Zufall welche ausgewählt und gespielt wurden.


Trotz der vielen Übungsblöcke blieb aber auch in diesem Jahr noch genügend Zeit, für ausgiebige Kaffeepausen und gesellige Runden am Abend. Dabei mischten sich die jungen Nachwuchsmusiker aus der jahrelangen Nachwuchsarbeit des Posaunenchors mit den "alten Hasen" an einem Tisch und ließen die Abende gemeinsam ausklingen.

 
Jahreshauptversammlung 2012 PDF Drucken E-Mail

Zur ordentlichen Jahreshauptversammlung des evangelischen Posaunenchores Schwarz begrüßte der Vorsitzende Lars Wicke die Bläserinnen und Bläser. Zu Beginn der Versammlung gedachten die Musiker ihrem verstorbenen Gründungsmitglied Hans Ruppel. Im Anschluss verlass Iris Eifert das Vorjahresprotokoll. 
 


In seinem Bericht ging Lars Wicke auf die vielfältigen Aktivitäten des Chores ein. In 2011 wurden 132 Bläsereinsätze absolviert. Diese teilten sich in 51 Proben, 20 kirchliche Auftritte, den Senioren des Ortes wurden mit 29 Geburtstagsständchen gratuliert und 32 mal wurde zu verschiedenen Anlässen wie Frühschoppen oder Kurkonzerten gespielt.

Zu Beginn des Jahres trafen sich die Aktiven zu einem 3 tägigen Probenwochenende in Bernshausen in Thüringen. In den Übungseinheiten wurden intensive Workshops durchgeführt und unter fachkundiger Anleitung neue Blasmusiktitel erarbeitet. Das Probenwochenende ist die ideale Ergänzung zu den wöchentlichen Übungsstunden um den Verein auf die beginnende Blasmusiksaison vorzubereiten. 
Unter anderem gastierten die Schwärzer Musiker im ersten Halbjahr in Bad Salzschlirf, Eifa, Billertshausen und Reuters.
Am 03.07. übernahm der Posaunenchor die Eröffnung der Benefiz Veranstaltung des Roten Kreuz in der Hessenhalle Alsfeld zu Gunsten der Hochwasseropfer im Berftal.
In der 2. Jahreshälfte spielte man u.a. Frühschoppen in Grebenau, Rainrod oder Frischborn, sowie auf dem Wirtefest der Alsfelder Brauerei und zum Kurkonzert in Hochwaldhausen. Ende Oktober „bliesen“ die Musikanten die Gemeinde Grebenhain zum HR 4 Wanderort des Jahres.

In den Herbstferien fuhren die Musiker und Ihre Familien für eine Woche in die Berge.  Ziel der fast 70 köpfigen Reisegruppe war Mittelberg im Kleinwalsertal. Auch wenn das Wetter einige Kapriolen schlug und der eine oder andere Schneeball schon in diesen ersten Oktobertagen sein Ziel fand, vom 1 jährigen Kind bis zum über achtzig jährigen Senior, es gab nur positive Rückmeldungen über diese schöne Fahrt. Hoteleigenes Schwimmbad, sowie Sauna und Turnhalle aber auch ein gemütlicher Thekenbereich luden nach den ausgedehnten Wanderungen zum Entspannen ein.
Kirchenmusikalischer Höhepunkt war das Adventskonzert der Schwärzer Chöre in der vollbesetzten Kirche. Als Gastchor wirkte erstmals der Chor der Neuapostolischen Kirchengemeinde Grebenau mit.
Zum Abschluß seiner Ausführungen dankt Lars Wicke den Aktiven für ihren Einsatz für den Chor und den Ort.

Chorleiter Mark Herget beleuchtete die musikalische Arbeit des Vereines. Dabei ging er auch auf die Nachwuchsarbeit ein und freut sich besonders, dass es gelungen sein 3 ehemalige Jungbläser fest in den Chor zu integrieren und diese sich mehr und mehr zu Stützen in ihren Stimmen entwickelten. Herget dankte auch allen die sich über das eigentliche musizieren in der Nachwuchsarbeit engagieren.

Der Rechner Marco Euler konnte über eine ordentliche Kassenlage berichten, so dass dem Antrag der Kassenprüfer auf Entlastung einstimmig gefolgt wurde.
In der sich anschließenden Aussprache bestand die Gelegenheit die Vorstandsarbeit zu reflektieren.

Bei den folgenden Neuwahlen gab es keine Veränderungen. Vorsitzender bleibt Lars Wicke und Rainer Merle sein Stellvertreter. Schriftführerin Iris Eifert und Rechner Marco Euler gehören dem neuen Vorstand ebenso wie Jan Eifert als Jugendwart und Patrick Fratzscher als Presse- und Internetwart auch in Zukunft an. Den Vorstand komplettieren Janette Weitzel und Horst Allendorf als Beisitzer.

Die Grüße der Stadt überbrachte Klaus Krug und Lars Wicke dankte dem Chor im Namen des Ortsbeirates.
Zum Abschluss der Versammlung gab Lars Wicke noch einige Termine bekannt so spiele man an u.a. Fronleichnam bei den Musikfreunden in Herbstein und am 17.06. zum Vereinsjubiläum der Musikkapelle Niederklein. Die Fans des Posaunenchores können sich zur Saisoneröffnung auf einen Traditionstermin freuen: Himmelfahrt spielt der Posaunenchor Schwarz in der Museumsscheune in Reuters aus.

 
Liebe zur Egerländer Blasmusik verbindet seit Jahrzehnten PDF Drucken E-Mail

Musiker aus dem Schlitzer Land und dem Gründchen arbeiten gemeinsam



Schwarz/ Queck. Samstagabend 17 Uhr, es ist noch nicht dunkel, die Musiker des Posaunenchor Schwarz treffen sich in ihrem Vereinslokal Jöckel um einem Jubilar ein Geburtstagsständchen zu spielen. Ort des Aufspielens ist die Bergschänke, die zweite Gaststätte im Ort. Ja es gibt noch zwei Gastwirtschaften in Schwarz, dass allein wäre schon einen ausführlichen Zeitungsbericht wert. Heute soll es aber um Musik gehen.

Nach dem Geburtstagsständchen wechseln die Aktiven des Posaunenchores in die Auerberghalle. Dort wurde der Saal mit Tischen und Stühlen für die Gäste vorbereitet. Denn an diesem Abend stand der Gegenbesuch des Posaunenchor der Pfarrei Queck an. Auf dem Programm stand eine gemeinsame Blasmusikprobe.

Seit 25 Jahren verbindet Schwarz und Queck eine musikalische Freundschaft. In der Vergangenheit traf man sich regelmäßig bei Volksmusikabenden oder Jubiläen. Ein Verein auf der Bühne der andere hinter der Theke bzw. am Bedienen. So wurde die Idee geboren sich ohne Publikum zu treffen und einfach gemeinsam zu proben.



Die knapp 3 stündige Probe, unter der Leitung des Schwärzer Chorleiters Mark Herget, begann mit der intensiven Probe eines neueren Blasmusikstückes. Eine gute Stunde wurde mit einzelnen Stimmen und Registern jeder Lauf des Stückes erarbeitet. Jochen Grabowski, Leiter der Quecker Musiker, lehnte sich zurück und unterstütze das 1. Flügelhorn. Er hatte die erste gemeinsame Probe vor gut einem Jahr geleitet. Im zweiten Teil reihten sich Klassiker der Egerländer Blasmusik und zeitgenössische Blasmusik in lockerer Abfolge aneinander. Die über 40 Blech- und Holzbläser und ein Schlagzeuger bildeten einen wunderbaren Klangkörper.

Beide Posaunenchöre befinden sich aktuell in der Vorbereitung auf die Blasmusiksaison. Die gemeinsame Probe hat ihren Teil dazu beigetragen.

Zum Abschluss der Probe dankte Lars Wicke, Vorsitzender des Posaunenchor Schwarz, für den Besuch der Quecker und leitete zum geselligen Teil des Abends über.


 

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